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Bei Gelegenheit beschwerte sich Goethe: "Es sind
Preußen, die wollen immer alles besser wissen als andere Leute".
Doch grundsätzlich hatte der Dichter und Friedrich-Verehrer ein
freundliches Verhältnis zum Bündnispartner seines Herzogs. Die
Ausstellung des Brandenburgischen Literaturbüros zeichnet die
Beziehung Goethes zu Preußen und der Mark Brandenburg anhand
zahlreicher authentischer Zeugnisse nach.
Neben der Dokumentation von Goethes Aufenthalt in
Berlin und Potsdam (1778) werden auch dessen Beziehungen zu
bekannten Zeitgenossen wie Bettina und Achim von Arnim, Heinrich von
Kleist und Carl Friedrich Zelter thematisiert.
Ausgestellt werden Autographen, Drucke, Gemälde
und Alltagsgegenstände Goethes aus den Beständen der Sammlung
Ogoleit (Gorzów Wielkopolski), des Goethe-Schiller-Archivs, des
Goethe-Nationalmuseums, des Freien Deutschen Hochstifts und der
Sammlung Kippenberg.
Zur Ausstellung erscheinen ein Begleitbuch sowie
ein Hörbuch mit Ausschnitten aus dem Briefwechsel zwischen Goethe
und Zelter, gelesen von Christian Brückner und Otto Sander.
Eine Ausstellung des Brandenburgischen
Literaturbüros in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser
und Gärten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Weimarer Klassik, dem
Goethe-Haus Frankfurt am Main, dem Goethe Museum Düsseldorf und dem
Muzeum Lubuskie im. Jana Dekerta in Gorzów Wielkopolski.
Ausstellungsort: Römische Bäder, Park Sanssouci, 14. Mai - 30. Juli
2006. Gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien,
das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg und die Arbeitsgemeinschaft der literarischen
Gesellschaften und Gedenkstätten. Medienpartner: infoRADIO. Rundfunk
Berlin-Brandenburg; Märkische Allgemeine. Mit freundlicher
Unterstützung der Wall Aktiengesellschaft.

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Eine Ausstellung in den Römischen Bädern,
Park von Sanssouci
14. Mai - 30. Juli 2006
geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr |