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Peter Huchel zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern unseres Jahrhunderts.
Sein Werk ist von der tiefen Bindung an die märkische Landschaft seiner Kindheit geprägt.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1949 war Huchel Chefredakteur der Literaturzeitschrift
»Sinn und Form«, die unter seiner Redaktion zu internationalem Ansehen
gekommen war. Nach dem Bau der Mauer wurde er zum Rücktritt von seiner Position als Chefredakteur
gedrängt. Während der folgenden knapp neun Jahre lebte die Familie Huchel isoliert und
überwacht in Wilhelmshorst bei Potsdam. Erst 1971 wurde – auf Intervention prominenter
Freunde im Westen – der Familie die Ausreise aus der DDR genehmigt. Sein letztes
Lebensjahrzehnt verbrachte Huchel, der für seine Dichtung zahlreiche Preise und
Ehrungen erhielt, in Staufen im Breisgau.
Zum ersten Mal werden Leben und Werk Peter Huchels mit einer
Ausstellung gewürdigt. Darin sind bisher zumeist unveröffentlichte Dokumente und Fotos aus verschiedenen
Archiven und aus privatem Besitz zusammengetragen, die ein Bild von der bewegten
Biographie des Dichters vermitteln. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten u.a. von Wolf Biermann, F.C. Delius,
Uwe Grüning, Walter Jens, Günter Kunert, Ludvik Kundera, Hans Mayer, Karl Mickel,
Marcel Reich-Ranicki, Rolf Schneider, Helga Schütz und Stefan Welzk, einem
Dokumententeil und einer CD mit von Huchel gelesenen Gedichten, herausgegeben von
Peter Walther.

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Ausstellungssort Wilhelmshorst,
Hubertusweg 41 Öffnungszeiten: nur sonntags 10-13,
14-17 Uhr |