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Das Brandenburgisches
Literaturbüro
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setzt bei seiner Arbeit folgende Akzente:
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Beratung und Auskunft
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Organisation und Betreuung von Lesungen und
Lesereihen
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Vorbereitung von Foren zu Literatur und
Gesellschaft
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Organisation von Literaturausstellungen
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Herausgabe von Publikationen mit
literaturgeschichtlichem Bezug zum Land Brandenburg
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Pflege der regionalen Literaturgeschichte
Die Mitarbeiter des Brandenburgischen
Literaturbüros planen mit Autoren und Schauspielern über 50 Lesungen
jährlich, die in Zusammenarbeit mit Bibliotheken, Theatern,
Verlagen, Buchhandlungen, Galerien und Museen im Land Brandenburg
stattfinden. Besonders die Veranstaltungsreihen in Cottbus/Lübbenau
(Lausitzer Lesart), die Premnitzer und Luckenwalder
Literaturgespräche, Textlandschaften Zossen-Wünsdorf, sowie
Prignitzer Literaturtouren finden großen Zuspruch.
Seit 2001 organisiert das Brandenburgische
Literaturbüro in Potsdam die Veranstaltungsreihe Tafelrunde
Sanssouci im Schloß Neue Kammern, zu der es prominente Gäste
einlädt, um über Grundfragen der Zeit zu diskutieren. Ein weiterer
Schwerpunkt in der Arbeit des Brandenburgischen Literaturbüros ist
die Popularisierung der regionalen Literaturgeschichte. In
Ausstellungen zu Schriftstellern wie Peter Huchel, Günter Eich oder
über einzelne Epochen und Themen der Literaturgeschichte zB. „Musen
und Grazien in der Mark. 700 Jahre Literaturgeschichte im Land
Brandenburg“, in begleitenden Publikationen über die
Literaturgedenkstätten des Landes wird die literarische Tradition
der Region thematisiert.
Seit Sommer 2006 betreibt das Brandenburgische
Literaturbüro gemeinsam mit dem literarischen colloquium in Berlin (lcb)
das regionale Literaturportal «literaturport», das Informationen zu
verschiedenen Aspekten der Literaturgeschichte und literarischen
Gegenwart in Berlin und Brandenburg anbietet.
Träger des Literaturbüros ist der 1994 gegründete
Brandenburgische Literaturverein e.V.. Zu den Gründungmitglieder des
Vereins gehören Frau Dr. Sigrid Grabner , Hendrik Röder, Ute
Samtleben, Karim Saab, Sigfried Görlich (verst.), Wolfgang de Bruyn,
Jochen Röhrig und Heide Bellin. Gemäß seiner Satzung will der Verein
das »Literaturschaffen im Land Brandenburg in seinen verschiedenen
Formen durch vielfältige Aktivitäten unterstützen. Er ist ein
Förderverein für Literatur, kein Interessenverband von Autorinnen
und Autoren«. Das Brandenburgische Literaturbüro wird durch das
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg gefördert. Für den aktuellen Literaturbetrieb (Lesungen,
Veranstaltungen, Information und Beratung) sind Hendrik Röder und
Katarzyna Kamińska zuständig. Mit den literatur-geschichtlichen
Fragen (Gedenkstätten, biographische und historische Angaben)
befasst sich Dr. Peter Walther. Ab Herbst 2007 beziehen das
Brandenburgische Literaturbüro zusammen mit den Fontane-Archiv die
neu sanierte Villa Quandt am Fuße des Pfingstbergs. |
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 wurde 1964 in Potsdam geboren. Er studierte in
Greifswald und Essen Germanistik und Kunsterziehung. Als freier
Mitarbeiter schreibt er für verschiedene Tageszeitungen. Daneben
erschienen Publikationen über Erich Arendt, Ernst Haeckel, Imre
Kertész und Henning von Tresckow.
 wurde 1969 in Poznan/Polen geboren. Sie studierte
an der Universität Bremen Deutsche Sprach- und
Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaften und Kulturgeschichte
Osteuropas. Im Projekt "Mehr Farbe in die Medien" wurde
sie am Adolf Grimme Institut in Marl als Redakteurin im Bereich
Fernsehen und Hörfunk ausgebildet Als freie Mitarbeiterin arbeitete
sie für Fernsehen und Hörfunk (Radio Bremen, NDR, MDR, ORB).
 Dr. phil., 1965 in Berlin geboren, Studium der
Germanistik und Kunsterziehung in Greifswald, Berlin und Essen;
neben Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden sind u.a.
erschienen: »Peter Huchel. Leben und Werk« (1996); "Der Berliner
Totentanz zu St. Marien" (1997); „Märkische Dichterlandschaft. Ein
literarischer Reiseführer“ (1998); „Nach dem Ende der Biographie.
Günter Eich (1907-1972)“; 2000; „Musen und Grazien in der Mark“, 2
Bde. (2002); „Peter Huchel. Text und Kritik“ [zus. mit Lutz Seiler],
2003; „Berlin und die Mark Brandenburg. Ein Fontane-Brevier“, 2
Bände (2003/04); „Thomas Mann – Lübeck als geistige Lebensform“,
2005; „Literaturland Brandenburg. Ein literarischer Wegweiser“ [zus.
mit Louise Schröder]; „Goethe und die Mark Brandenburg“, 2006.

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