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4. März 2010, 20:00 Uhr Michael Schindhelm stellt sein Buch "Dubai Speed: Eine Erfahrung" vor. Moderation Carsten Wist Potsdam, Villa Quandt, Tel. 0331-2804103
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Unter dem Motto »größer, höher, moderner, glamouröser« sollte in Dubai, mitten in der Wüste, die Welthauptstadt des 21. Jahrhunderts entstehen. Die Metropole am Golf war angetreten, alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen und in jeder Beziehung Superlative zu schaffen. Doch dann kam die Finanzkrise, und all die milliardenschweren Projekte, vor allem auch jene, die keine Rendite versprechen, standen plötzlich zur Diskussion. Allen voran die Kultur. Mit deren Aufbau war u.a. Michael Schindhelm beschäftigt. Er berichtet aus der Innenperspektive darüber, wie man als Europäer zwischen traditionellen und modernen Nomaden lebt, und erzählt aus der Welt des
Hofstaats, der Emiratis und der Abenteuerer und Glückssucher aus aller Herren Länder.
Michael Schindhelm, 1960 in Eisenach geboren, Theaterintendant in Deutschland und der Schweiz. Von 2005 bis 2007 war er Generaldirektor der Opernstiftung in Berlin. Danach Kulturmanager in Dubai.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Literaturladens Wist.
Eintritt: 7.-/5.- |
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7. März 2010, 16:00 Uhr Christoph Hein liest aus "Frau Paula Trousseau" Kurt-Mühlenhaupt-Museum Bergsdorf, Dorfstraße 1, Tel. 033088 50550
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Gegen den Willen ihrer Eltern und ihres Verlobten fährt die 19jährige Paula zur Aufnahmeprüfung der Kunsthochschule nach Berlin. Sie wird Malerin, um den Preis der Verhärtung gegen alle und alles. Sämtliche Beziehungen zu Männern scheitern, die zu Frauen gehören zu den beständigeren, vertreiben jedoch nicht die dominierenden Grautöne aus ihren Bildern. Woher kommt diese Gleichgültigkeit gegenüber den anderen und am Ende gegen sich selbst? Wie werden wir, was wir sind? Christoph Hein erzählt von einer Frau, die in ihrem Leben das Abenteuer der Selbstbehauptung eingeht: die Geschichte einer gelungenen Emanzipation.
Eine Veranstaltung des Kurt-Mühlenhaupt-Museum Bergsdorf in Kooperation mit dem Brandenburgischen Literaturbüro. Eintritt:8.-/6.- |
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17. März 2010, 20:00 Uhr Wieland Förster stellt seinen Roman "Der Andere. Briefe an Alena"(Lukas Verlag) vor. Moderation Hendrik Röder, Lesung zum 80. Geburtstag! Potsdam, Villa Quandt, Tel. 0331-280410
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Friedrich K. ist der Dicke. Er hat es schwer unter den Kommilitonen und im Staat und bei den Frauen. Er ist einer der Anderen, gehört zu den
Außenseitern und Ausgegrenzten. Zugleich hat er sich eine reiche Innenwelt des Geistigen und Musischen erobert, eine Welt voller menschlicher und poetischer Entdeckungen. Was aber Friedrich K´s nur äußerlich tristes Dasein vor allem überstrahlt, ist seine Verehrung einer so fernen wie fremden Frau namens Alena, ist seine unerfüllte Sehnsucht, die in allen Episoden frei von Klischees bleibt und zum bedenklichen Abenteuer gerät. Försters Briefroman aus dem Jahr 1981/82 erschien erstmals im Jahr 2009.
Wieland Förster wurde 1930 in Dresden geboren. 1946 wurde er wegen angeblichen Waffenbesitzes von der sowjetischen Besatzungsjustiz zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1950 kam er durch eine Amnestie frei und arbeitete anschließend als Technischer Zeichner. Von 1953 bis 1958 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, von 1959 bis 1961 war er Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin bei Fritz Cremer. In den Jahren 1968 bis 1972 verhängten staatliche Stellen der DDR aus ideologischen Gründen Ausstellungsverbote gegen Förster und behinderten die Arbeit des Künstlers. 1974 wurde er Mitglied der Ost-Berliner Deutschen Akademie der Künste. Von 1979 bis 1990 war Förster Vizepräsident der Deutschen Akademie der Künste. Nach der Wende
trat er 1991 aus Protest aus der Akademie aus. Er ist Mitglied des P.E.N. und erhielt 2000 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des des Lukas Verlags,.
Eintritt: 7.-/5.- |
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24. März 2010, 19:00 Uhr "Lausitzer Lesart" präsentiert. Judith Hermann liest aus ihrem Erzählband "Alice", Moderation Katarzyna Kaminska Cottbus, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus Berliner Str. 13/14, Tel.: 0355/38060-15
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Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder,und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich,ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt…
Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. 1998 erschien ihr erstes Buch »Sommerhaus, später«, dem eine außerordentliche Resonanz zuteil wurde. 2003 erschien der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das deutsche Kino verfilmt.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, der Lausitzer Rundschau und der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus
Eintritt: 6.-/4.- |
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